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Biography
1973 born in Hannover
2001–00 Studies siences of new media and architectur at the City
University of
New York/NYC, amongst others with Prof. Kevin McCoy
2003–96 Studies architectur at the University of Hannover
2004–96 Studies Fine Art at the Hochschule für bildende Künste
Braunschweig, with Prof. Thomas Huber and Prof. Lienhard von Monkiewitsch
Exhibitions
2007 "with
out", Galerie Poller, New York
2007 "oder Raum", Galerie Poller, Frankfurt am Main
2006
"Heimspiel", Gruppenausstellung im Kunstverein Hannover
2004 "7up", Gruppenausstellung in der Galerie
Schüppenhauer, Köln
2003 "Förderer fördern", Gruppenausstellung im ArtMax,
Braunschweig
2002 "haus arbeiten", Gruppenausstellung bei Troche, Essen
"Schmuggelware",
Gruppenausstellung im Grenzlandmuseum, Helmstedt
2001 "radical city vision", Internationaler
Architekturworkshop, Kestner
Gesellschaft
Hannover
2000 "Digitale Bildwelten", Kunstpreis und Ausstellung
zeitgenössischer
Fotografie,
Kreissparkasse Recklinghausen
1999 "Grüße aus Huberville", Gruppenausstellung in der
Galerie Akinci, Amsterdam
1998 "Gastspiel", Gruppenausstellung im Kunstverein
Hannover
About the work
by Volker Troche
deutsch / english
Schon oft habe ich mich in die Räume von Thomas Misik gewünscht. Ich
stelle mir vor, wie ich die Orte auf seinen Bildern betrete. Doch mit
meiner Anwesenheit verändert sich alles. Eine Verdunkelung schiebt sich
auf die Wand. Auf dem verchromten Flächen bilden sich stumpfe Flecken.
Ob ich will oder nicht, ich hinterlasse Spuren. Mein Körper stört das
empfindliche Lichtspiel, er dekomponiert den Raum. Für den Raum ist der
Mensch eine Komplikation. Vor seiner Anwesenheit muss sich der Raum
fürchten. Die Bilder Misis zeigen das Interieur als Skulptur. Sie folgen
einer künstlichen Logik. Konsequent lässt der Titel „oder Raum“ seine
natürlich Alternative weg. Sie bleibt unbenannt. Unbemannt bleibt der
Raum. Der Mensch steht davor, er lauert, aber das Bild lässt ihn nicht
hinein – zum Glück.
I
have often wished I were in the spaces created by Thomas Misik. I imagine
entering the places in his pictures. Yet with my presence everything changes.
The wall darkens. Dull marks form on the chromed surfaces. Whether I want to
or not, I leave traces. My body disrupts the sensitive interplay of light,
it decomposes the space. For the space, man is a complication. The space has
to fear man’s presence. Misik’s images show the interior as sculpture. They
follow an artificial logic. The title “or space” consistently omits its
natural alternative. It remains unnamed. The space remains unpopulated. Man
stands in front of it, lurking, but the picture does not let him in,
thankfully.
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