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19.12.2004 - 01.02.2005 Frankfurt am Main
 

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Claudia Fährenkemper
*1959
Castrop-Rauxel - D

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Die Interpretation des Mikrokosmos durch die Fotografie
... Das Land jedoch, in dem sich die Mikrofotografie als vielfältiges künstlerisches Ausdrucksmittel im 20. Jahrhundert der größten Popularität erfreute, war Deutschland. Und dafür gab es verschiedene Gründe. Vor allem beschleunigte sich in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts die Entwicklung von Linsen und Vorsatzlinsen für Kameras und Mikroskope, und durch Veröffentlichungen und Lichtbildprojektionen fanden technische Informationen über die Mikrofotografie und ihre Bildsprache weite Verbreitung. Das führte zu einer Popularisierung der Mikrofotografie und zu einer gesteigerten Wertschätzung visueller wissenschaftlicher Darstellungen. Die bedeutendsten Fortschritte in der optischen Technologie waren in Deutschland erzielt worden, und gegen Ende des Jahres 1937 waren, wie auch in fotografischen Fachzeitschriften dieser Zeit bestätigt wurde, nicht mehr nur professionelle, in Laboratorien tätige Wissenschaftler die Abnehmer für mikrofotografische Materialien, sondern auch Fotografen und Künstler.
... Um die Mitte des 20. Jahrhunderts hatte eine Revolution in der Mikrofotografie stattgefunden. 1935 kam das erste Elektronenmikroskop auf den Markt, und in den folgenden fünf Jahren wurde es in schneller Folge immer weiterentwickelt, bis seine Vergrößerungskapazität die des besten Lichtmikroskops um das 50fache übertraf. Heute stehen uns neue Technologien wie etwa das Rasterelektronenmikroskop zur Verfügung, das nicht nur ein extrem hohes Auflösungsvermögen aufzuweisen hat, sondern darüber hinaus alle Ritzen und Winkel der Mikrowelt in einer erstaunlichen Dreidimensionalität wiederzugeben vermag.
Dieser Fortschritt hat Claudia Fährenkempers makellose, stark vergrößerte Mikrofotografien von Insekten technisch ermöglicht; was sie in ihrer Präzision und vollendeten formalen und technischen Realisierung jedoch visuell so bezwingend macht, ist die außergewöhnliche Vision der Fotografin. Von den typischen mikrofotografischen Illustrationen in entomologischen Fachbüchern unterscheiden sich ihre Bilder durch ihr Wissen um die architektonischen Möglichkeiten der Exemplare, die sie fotografiert. Darüber hinaus weiß sie deren Details in etwas zu transformieren, das von ihrer biologischen Funktion isoliert zu existieren scheint. Während sie in all diesen Fotografien – deren Vergrößerungsfaktoren von dreißig bis dreitausend reichen – gleichzeitig und mehrdeutig mit den Begriffen des Schönen wie des Grotesken spielt, stellt Fährenkemper sicher, dass jede einzelne den Betrachter durch einen anderen Aspekt der Mikrostruktur in ihren Bann zieht. In Sinneshaar eines Käfers stellt sie zum Beispiel die zarten Formen in den Vordergrund, die das Sinnesorgan des Käfers repräsentieren. Die mikrofotografisch aufgezeichneten Formen verleihen dem Sujet oft eine Sinnlichkeit, die an die Gemälde von Georgia O’Keeffe erinnert. Flügel und Flügeldecken eines Käfers zeigt diese Körperteile des Insekts und fasziniert uns aufgrund der außerordentlich komplexen, verwickelten und vielfältigen Architektur aus horizontalen Schichten und miteinander verbundenen Formen, die sich übereinander und ineinander falten. Der »gepanzerte« Körper des Käfers in Käfer gleicht der Rüstung eines Kriegers und wirkt gleichsam skulptural; Fährenkempers Bild zieht die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die Komplexität und Zweckdienlichkeit der Formgebung in der Natur.

Die für Blossfeldts Werk charakteristische neutrale Präsentation, die Klarheit des Ausdrucks und die betonte Offenlegung der Struktur treten auch in Fährenkempers Fotografien zutage. An einem Konzept archetypischer Naturformen, das aus der Theorie einer einheitlichen Ästhetik in der Kunst abgeleitet ist, ist sie jedoch weniger interessiert. Ihre Vision scheint – in der Schöpfung einer Parallelwelt aus nie geahnten Formen und Gestalten – Max Ernst und seiner surrealistischen Sicht auf den Mikrokosmos näher zu stehen.
Als Schülerin von Bernd Becher an der Düsseldorfer Kunstakademie hat Fährenkemper mit ihren Interpretationen mikroskopischer Ansichten von Insekten eine Monumentalität der Form erreicht, die einigen der phänomenalen Fördertürmefotografien ihres Lehrers und seiner Partnerin Hilla Becher in nichts nachsteht. Wie ihre Vorläufer, Blossfeldt und Renger-Patzsch, bedient sich Fährenkemper der Instrumente und analytischen Werte der wissenschaftlichen Forschung, um Kunst zu machen. Letztendlich ist es nicht die wissenschaftliche Aussagekraft, die für sie Bedeutung hat, sondern die Kapazität des Bildes, diese neue Beziehung zur Welt des Mikrokosmos zu wiederzugeben, dem Betrachter einen sinnlichen Eindruck von den vollkommenen und komplexen winzigen Formen zu vermitteln, aus denen sich die Bewohner dieser Welt zusammensetzen.

Text (Auszug) von Ann Thomas, Ottawa (National Gallery of Canada)
[Claudia Fährenkemper – Photomicrographs; HG.: Christiane Stahl, Alfred-Erhardt-Stiftung, Köln, Hatje-Cantz, Ostfildern-Ruit, 2004, ISBN 3-7757-1456-1]

Interpreting the Microcosm through Photographs
… However, Germany was the country where the pervasive use of photomicrography for a range of artistic expression enjoyed the greatest popularity in the twentieth century. There were several reasons for this.
First of all, progress in the development of lenses and attachments for both cameras and microscopes accelerated in the early decades of the twentieth century, while technical information about photomicrography and its imagery was widely disseminated through publications and lantern-slide projections. This resulted in a popularization of the practice and in an increased appreciation of scientific imagery. It was also acknowledged by writers for technical journals on photography in Germany, where the most significant advances in optical technology had occurred, that by late 1937 the market for photomicrographic materials was not limited to the professional scientist working in a laboratory but also included photographers and artists.
… By the mid-twentieth century a revolution had occurred in photomicroscopy. The electron microscope, which first became commercially available in 1935, was subjected to a rapid series of refinements over the next five years, to the point where it could enlarge to fifty times the magnification of the best light microscope. This would herald new technologies that we possess today, such as the scanning electron microscope, which not only has an extremely high resolving power but also reproduces the nooks and crannies in the microworld with an astounding sense of three-dimensionality.
It is this advance that has made Claudia Fährenkemper’s pristine, greatly enlarged photomicrographs of insects technically possible, while it is her unusual vision that makes their precision and fine formal and technical realization so visually compelling. Her images are distinguished from the typical entomological photomicrographic textbook illustration by her awareness of the architectonic possibilities of the specimens she photographs. Furthermore, she demonstrates a capacity to transform their details into something that appears to exist in isolation from their biological function. While playing simultaneously and ambiguously with the notions of both the beautiful and the grotesque in all of these photographs—which range from low magnifications of a factor of thirty times to a factor of three thousand times the size of the specimen—Fährenkemper ensures that we will be attracted to a different aspect of the microstructure in each one. In Sensory Hair of a Beetle 3000:1, for example, she brings to the forefront the delicate shapes that represent the sensory hair of the beetle. Her close-up examination of forms often endows the subject with sensuality reminiscent of the paintings of Georgia O'Keeffe. Wing and Wing Covers of a Beetle 300:1 attracts us because of its extraordinarily complex, intricate, and diverse architecture of horizontal strata and interconnecting shapes, which fold over and into each other. Like a warrior’s suit of armor, the heavily clad body of the insect in Beetle 40:1 is strongly sculptural, and Fährenkemper’s image draws our attention to the intricacy and purposefulness of design in nature.
While the neutrality of presentation, clarity of expression, and emphasis on the revelation of structure seen in Blossfeldt’s work is also evident in Fährenkemper’s photographs, she is less interested in a concept of archetypal forms in nature drawn from a theory of unified aesthetics in art. Her vision would appear to be closer to Max Ernst’s surrealist sense of the microcosm, in its creation of a parallel world of previously unimagined shapes and forms.
A student of Bernd Becher at the Art Academy in Düsseldorf, Fährenkemper has succeeded in achieving a monumentality of form with her interpretations of microscopic views of insects that rivals some of the stunning photographs of pithead structures made by her teacher and his partner, Hilla Becher. Like her predecessors, Blossfeldt and Renger-Patzsch, Fährenkemper has borrowed the tools and analytical values of scientific investigation to make art. In the end it is not the scientific significance that has meaning for her but the ability of the image to interpret this new relationship with the microcosmic world, to convey to the viewer a sensual experience of the perfect and complex tiny forms that constitute its inhabitants.

Text (extract) by Ann Thomas, Ottawa (National Gallery of Canada)
[Claudia Fährenkemper – Photomicrographs; HG.: Christiane Stahl, Alfred-Erhardt-Stiftung, Köln, Hatje-Cantz, Ostfildern-Ruit, 2004, ISBN 3-7757-1456-1]
 

Biography
1959 Born in Castrop-Rauxel
1979–86 Studied art and geography at the University of Düsseldorf, training as a schoolteacher in these subjects; teaching practice in Krefeld
1987–89 Studied photography at University of Applied Sciences Cologne with Arno Jansen
1989–95 Studied photography at the Düsseldorf Academy of Art with Bernd Becher and Nan Hoover, master pupil of Nan Hoover
1993–96 Teaching posts at the University of Siegen
2000 Visiting artist at the University of Canada in Ottawa
2009 Scanning Electron Microscope Workshop at the Natural History Museum in Santa Barbara, California, USA
2009 Artist in resident at Fermynwoods Contemporary Art, Kettering, UK
Currently lives and works in Werne and Bonn

Collections (among others)
Kunstmuseum Bonn
Sammlung Hans Hansen, Hamburg
Martin Z. Margulies Collection, Miami
Musèe de L'Elysée, Lausanne
National Gallery of Canada, Ottawa (Ontario)
Portland Art Museum, Oregon


Solo Exhibitions
2009 "Fotografien der Extremdimensionen – Fördergeräte und Insekten",
           Kunstverein Salzgitter, 09.-30.08.2009
        "IMAGO Insektenportraits", Kunstverein Unna, 22.02.-29.03.2009
2008 "IMAGO", Art Galerie, Siegen
2008 "Insektenportraits", Friedrich-Hundt-Gesellschaft im Stadtmuseum Münster
2007 "Claudia Fährenkemper", Brussels Flamingo, Brussels
2007 "Glühwürmchen? Strahlentierchen? Königskerze? Wunderliche
         Fotografische Portraits aus dem Mikrokosmos", Kunstmuseum Bonn
2005 Ernst Haeckel Haus Jena "Formen des Lebens"
2005 "Imago", Galleri Image, Aarhus (DK)
2005 "Imago - Embryo", Fabrik Fotoforum im Altonaer Museum
2004 "Imago - Fördergeräte im Braunkohlentagebau", Galerie Poller,
         Frankfurt a.M. 
2004 "Habitus", Alfred-Ehrhardt-Stiftung, Forum für Fotografie und Kunst,
         Köln
2003 "Die reale Welt im Unsichtbaren", Museum für Kunst und
          Kulturgeschichte, Dortmund
2002 "Embryo Metamorphose Imago", Kulturforum Alte Post, Neuss
2001 "Embryo Metamorphose Imago", Galerie für Fotografie, Rotenburg

         (Wümme)
2000 "Imago", Galerie Heinz Wenk, Dortmund
1993 "Großgeräte im Braunkohlentagebau", Deutsches Bergbau-Museum
         Bochum
1993 "Fördergeräte im Braunkohlentagebau", Kreismuseum Peine

Group Exhibitions
2009 "Wildlings from the Deep" (together with Ernest H. Brooks), Wildling Museum,
         Santa Ynez, CA, USA, 31.05. – 13.09.
2009 "Karl Blossfeldt – Pflanzenstudien und verwandte Positionen" (Eugène Aget,
         Anna Atkins, Lawrence Beck, Natasch Borowsky, Claudia Fährenkemper, Ruth
         Hallensleben, Ernst Fuhrmann, Charles Jones, August Kotzsch, Elmar
         Mauch, Simone Nieweg, Albert Renger-Patzsch, August Sander, Henry
         Fox Talbot and others), an exhibition of Photographische Sammlung/
         SK Stiftung Kultur, Köln, in colaboration with Universität der Künste Berlin
         13.03. - 07.06.
2008 "Heppo Steppuhn und Geisselolt Blodig“ – Kunst als Reflexion auf
           Naturwissenschaft", Neuer Sächsischer Kunstverein Dresden
        "photographers:network selection 2008", Studio Thomas Kellner, Siegen
2007 Symposium Motivation : Natur :Wissenschaft, Braunschweigische
           Landschaft e.V., Braunschweig
2006 "Wahr-Zeichen" Fotografie in Wissenschaft und Kunst, Technische
          Sammlungen Dresden, Altana-Galerie der TU Dresden
          (curated by Andreas Krase)
2006 "No Limit Award", curator Vincent Lavoie (Canada), Rencontres d'Arles
2004 "Sanctuary: photography & the garden", with Keith Arnatt, Emma Barton,
         Sian Bonnell, Mark Edwards, Anna Fox, Gina Glover, Neeta Madahar,
         Gérard Mermoz and Ian Skoyles; Fermynwoods Contemporary Art,
         Kettering, UK
2004 Claudia Fährenkemper, Dylan Vitone, Blue Sky Gallery, Portland, Oregon
2004 "Faces, Traces, Places", National Gallery of Canada, Ottawa
2003 "Einblicke in Privatsammlungen – Zeitgenössische Fotografie", Museum
         Folkwang, Essen
2002 "Abstrahierende Fotografie", Galerie für Fotografie, Rotenburg (Wümme)
1999 "Natura Photographica", with Charles Jones, Joan Fontcuberta, Anne and
         Patrick Poirier, Heather Ackroyd and Dan Harvey, Nicolas Crispini, Musée
         de L’Elysée, Lausanne
1998 "The Body in the Mirror", Photographic Center of Skopelos, Fine Arts
         Center Larissa, curated by Musée de L’Elysée, Lausanne
1998 "gestern genau jetzt – Arbeiten einer photographischen Schule", Art
         Cologne, Die Photographische Sammlung SK Stiftung Kultur, Cologne
1996 Klasse Nan Hoover, Galerie Hubertus Wunschik, Düsseldorf
1995 Close to Life, 3. Internationale Foto-Triennale, Esslingen

Scholarships / Awards
2009 Fermynwoods Contemporary Art
 

Edition-Print

Photography Now Edition #15
Pflanzensamen, 60:1
from the series 'Embryo', 2003
Silver gelatine print /Baryt-Print
Print 40 x 30 cm (15.7"x11.8")
Edition 25 + 3 a.p.
signed / numbered
Euro 280,- (incl. VAT) + shipping
at > photography now


Bibliography / Videography
2009 G.Müller-Zimmermann: 'Reise in eine Bildwelt', Siegener Zeitung, 21.11.2009

2009 'Claudia Fährenkemper. Artist project on Micro/Macro - Change of Dimensions', Blackflash, Photography and New Media in Art, # 26.2, Saskatoon, Saskatchewan, Canada, poster and pp.4,6

2008 'IMAGO - Insect Portraits - Claudia Fährenkemper', texts by Sabina Lessmann, Olaf Breidbach; 144 pages, hardcover, editors Friedrich-Hundt-Gesellschaft, Art Galerie Siegen, Kunstverein Unna, 2008; published by DruckVerlag Kettler, Bönen, Germany  ISBN 978-3-941100-09-1

2008 IMAGO Insektenportraits - Christiane Vielhaber interviews Claudia Fährenkemper, WDR3 'Mosaik', 17.06.2008

2007 "Claudia Fährenkemper: PLANKTOS"; ed. Natascha Mehlhop, Brussels Flamingo, Text: Prof. Dr. Dr. Olaf Breidbach, 48 pages, 13 photos, Novaton, DruckVerlag Kettler, Bönen, ISBN: 978-3-939825-55-5

2007 Deutsche Welle, Euromaxx, May 29, 2007

2007 "Glühwürmchen? Strahlentierchen? Königskerze? - Wunderliche fotografische Portraits von Claudia Fährenkemper", Werkbuch zur Ausstellung im Kunstmuseum Bonn mit Texten von Sabina Leßmann und Olaf Breidbach, ISBN 3-929790-83-1

2007 Klaus Hausmann, "Claudia Fährenkemper - Eine Fotokünstlerin zwischen Extremdimensionen" in: Mikrokosmos, Zeitschrift für Mikroskopie, Heft 1, 96. Jahrgang, pp. 43-48, ISSN 0026-3680

2007 Olaf Breidbach, "Rasterungen des Mikroskopischen - Bemerkungen zu Claudia Fährenkempers Bildserien", in: politik und kultur, Zeitung des Deutschen Kulturrats, No. 03/07 (May - June) pp. 10, 11

2006 "Wahr-Zeichen. Fotografie und Wissenschaft", Ausstellungskatalog, Hrsg.: Andreas Krase, Agnes Matthias, Technische Sammlungen Dresden. Museen der Stadt Dresden / TU Dresden, page 36-39, ISBN 3-86005-537-2

2006 Jacques Doyon, "Claudia Fährenkemper microcosms", Ann Thomas "Interpreting the Microcosm through Photographs", in: CV ciel variable # 70 (01.2006), Montréal, pp. 22-28

2005 Deutsche-Welle TV 'euromax', 27.05.05: Riesengross - Eine deutsche Fotografin zeigt Pflanzen und Insekten in 3000facher Vergrößerung.
 

2005 Photomicrographs, 'Portfolio' Claudia Fährenkemper, Text by Anne Kotzan; in: SCHARZWEISS 46, June/July 2005, pp. 58-65, 18 ill., Tecklenborg Verlag, Steinfurt, ISSN 1433-2809


2005 "Einladung ins Zwergenreich - Fliegenköpfe, Froschlarven, Pflanzenkeime: Die Mikrofotografien von Claudia Fährenkemper zeigen die Parallelwelt des Unsichtbaren". pp. 66-71, 11 ill., Süddeutsche Zeitung WISSEN, No.3, May 2005, Süddeutsche Zeitung GmbH, München, 2004

2004 "Claudia Fährenkemper – Photomicrographs", Christiane Stahl - Alfred-Ehrhardt-Stiftung (editor), texts: Ann Thomas, Ludger Derenthal, Ostfildern-Ruit 2004, Hatje Cantz Verlag, 116 pages, ISBN 3-7757-1456-1
 

Special Edition / Vorzugsausgabe
with print of the series Habitus
2004 "Claudia Fährenkemper – Photomicrographs", Christiane Stahl - Alfred-Ehrhardt-Stiftung (editor), texts: Ann Thomas, Ludger Derenthal, Ostfildern-Ruit 2004, Hatje Cantz Verlag, 116 pages, ISBN 3-7757-1456-1
The silver gelatine pri
nt from the series 'Habitus', 2002,
is 20x25 cm (7.9"x9.8")
, Edition of 25
350,00 Euro    Order this Special Edition


2004 Claudia Fährenkemper, “Scanning Electron Microscopy – a state of the art method of generating images”, in: Jörg Boström and Gottfried Jäger (editors), 'Kann Fotografie unsere Zeit in Bilder fassen? / Can Photography Capture our Times in Images?', Bielefeld 2004, Kerber Verlag, pp. 173-177, ISBN 3-936646-69-4

2003 "Einblicke in Privatsammlungen – Zeitgenössische Fotografie", Ute Eskildsen (editor) exhibition catalogue, Museum Folkwang, Essen

2002 Claudia Fährenkemper, “Images from the Microcosm”, in: Gottfried Jäger (editor), The Art of Abstract Photography, Arnoldsche Verlagsanstalt, Stuttgart 2002, pp. 194–213, ISBN 3-89790-015-7

2001 Denis Brudna, “Claudia Fährenkemper – Imago,” in Photonews 2-Feb 2001, Hamburg 2001

1995 Frauenkulturbüro NRW. Künstlerinnen in NRW, Dortmund and Zurich

1995 "Dicht am Leben – close to Life", 3. Internationale Foto-Triennale Esslingen, Renate Damsch-Wiehager (editor), exhibition catalogue, Villa Merkel, Bahnwärterhaus, Galerien der Stadt Esslingen am Neckar, Ostfildern-Ruit 1995, Hatje Cantz Verlag, pp. 38-41, ISBN 3-89322-490-4

1993 "Claudia Fährenkemper. Fördergeräte im Braunkohlentagebau", Dr. Ulrika Evers-Hultsch (editor), texts: Ulrika Evers-Hultsch, Reinhold Happel, Claudia Gabriele-Philipp, exhibition catalogue (Schriftenreihe des Kreismuseum Peine Nr. 8), Kreismuseum Peine 1993

Fördergeräte im Braunkohlentagebau
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2004 "Claudia Fährenkemper – Photomicrographs", Christiane Stahl - Alfred-Ehrhardt-Stiftung (editor), texts: Ann Thomas, Ludger Derenthal, Ostfildern-Ruit 2004, Hatje Cantz Verlag, 116 pages, ISBN 3-7757-1456-1
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Brückenstrasse 9-11   60594 Frankfurt am Main   Germany   Phone +49(0)69-624042   mail-ffm@galerie-poller.com
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