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Special Edition
Die Interpretation des Mikrokosmos durch die Fotografie
... Das Land jedoch, in dem sich die Mikrofotografie als vielfältiges
künstlerisches Ausdrucksmittel im 20. Jahrhundert der größten Popularität
erfreute, war Deutschland. Und dafür gab es verschiedene Gründe. Vor allem
beschleunigte sich in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts die
Entwicklung von Linsen und Vorsatzlinsen für Kameras und Mikroskope, und
durch Veröffentlichungen und Lichtbildprojektionen fanden technische
Informationen über die Mikrofotografie und ihre Bildsprache weite
Verbreitung. Das führte zu einer Popularisierung der Mikrofotografie und zu
einer gesteigerten Wertschätzung visueller wissenschaftlicher Darstellungen.
Die bedeutendsten Fortschritte in der optischen Technologie waren in
Deutschland erzielt worden, und gegen Ende des Jahres 1937 waren, wie auch
in fotografischen Fachzeitschriften dieser Zeit bestätigt wurde, nicht mehr
nur professionelle, in Laboratorien tätige Wissenschaftler die Abnehmer für
mikrofotografische Materialien, sondern auch Fotografen und Künstler.
... Um die Mitte des 20. Jahrhunderts hatte eine Revolution in der
Mikrofotografie stattgefunden. 1935 kam das erste Elektronenmikroskop auf
den Markt, und in den folgenden fünf Jahren wurde es in schneller Folge
immer weiterentwickelt, bis seine Vergrößerungskapazität die des besten
Lichtmikroskops um das 50fache übertraf. Heute stehen uns neue Technologien
wie etwa das Rasterelektronenmikroskop zur Verfügung, das nicht nur ein
extrem hohes Auflösungsvermögen aufzuweisen hat, sondern darüber hinaus alle
Ritzen und Winkel der Mikrowelt in einer erstaunlichen Dreidimensionalität
wiederzugeben vermag.
Dieser Fortschritt hat Claudia Fährenkempers makellose, stark vergrößerte
Mikrofotografien von Insekten technisch ermöglicht; was sie in ihrer
Präzision und vollendeten formalen und technischen Realisierung jedoch
visuell so bezwingend macht, ist die außergewöhnliche Vision der Fotografin.
Von den typischen mikrofotografischen Illustrationen in entomologischen
Fachbüchern unterscheiden sich ihre Bilder durch ihr Wissen um die
architektonischen Möglichkeiten der Exemplare, die sie fotografiert. Darüber
hinaus weiß sie deren Details in etwas zu transformieren, das von ihrer
biologischen Funktion isoliert zu existieren scheint. Während sie in all
diesen Fotografien – deren Vergrößerungsfaktoren von dreißig bis dreitausend
reichen – gleichzeitig und mehrdeutig mit den Begriffen des Schönen wie des
Grotesken spielt, stellt Fährenkemper sicher, dass jede einzelne den
Betrachter durch einen anderen Aspekt der Mikrostruktur in ihren Bann zieht.
In Sinneshaar eines Käfers stellt sie zum Beispiel die zarten Formen in den
Vordergrund, die das Sinnesorgan des Käfers repräsentieren. Die
mikrofotografisch aufgezeichneten Formen verleihen dem Sujet oft eine
Sinnlichkeit, die an die Gemälde von Georgia O’Keeffe erinnert. Flügel und
Flügeldecken eines Käfers zeigt diese Körperteile des Insekts und fasziniert
uns aufgrund der außerordentlich komplexen, verwickelten und vielfältigen
Architektur aus horizontalen Schichten und miteinander verbundenen Formen,
die sich übereinander und ineinander falten. Der »gepanzerte« Körper des
Käfers in Käfer gleicht der Rüstung eines Kriegers und wirkt gleichsam
skulptural; Fährenkempers Bild zieht die Aufmerksamkeit des Betrachters auf
die Komplexität und Zweckdienlichkeit der Formgebung in der Natur.
Die für Blossfeldts Werk
charakteristische neutrale Präsentation, die Klarheit des Ausdrucks und die
betonte Offenlegung der Struktur treten auch in Fährenkempers Fotografien
zutage. An einem Konzept archetypischer Naturformen, das aus der Theorie
einer einheitlichen Ästhetik in der Kunst abgeleitet ist, ist sie jedoch
weniger interessiert. Ihre Vision scheint – in der Schöpfung einer
Parallelwelt aus nie geahnten Formen und Gestalten – Max Ernst und seiner
surrealistischen Sicht auf den Mikrokosmos näher zu stehen.
Als Schülerin von Bernd Becher an der Düsseldorfer Kunstakademie hat
Fährenkemper mit ihren Interpretationen mikroskopischer Ansichten von
Insekten eine Monumentalität der Form erreicht, die einigen der phänomenalen
Fördertürmefotografien ihres Lehrers und seiner Partnerin Hilla Becher in
nichts nachsteht. Wie ihre Vorläufer, Blossfeldt und Renger-Patzsch, bedient
sich Fährenkemper der Instrumente und analytischen Werte der
wissenschaftlichen Forschung, um Kunst zu machen. Letztendlich ist es nicht
die wissenschaftliche Aussagekraft, die für sie Bedeutung hat, sondern die
Kapazität des Bildes, diese neue Beziehung zur Welt des Mikrokosmos zu
wiederzugeben, dem Betrachter einen sinnlichen Eindruck von den vollkommenen
und komplexen winzigen Formen zu vermitteln, aus denen sich die Bewohner
dieser Welt zusammensetzen.
Text (Auszug) von Ann Thomas, Ottawa (National Gallery of Canada)
[Claudia Fährenkemper – Photomicrographs; HG.: Christiane Stahl,
Alfred-Erhardt-Stiftung, Köln, Hatje-Cantz, Ostfildern-Ruit, 2004, ISBN
3-7757-1456-1]
Interpreting the Microcosm through Photographs
… However, Germany was the country where the pervasive use of
photomicrography for a range of artistic expression enjoyed the greatest
popularity in the twentieth century. There were several reasons for this.
First of all, progress in the development of lenses and attachments for both
cameras and microscopes accelerated in the early decades of the twentieth
century, while technical information about photomicrography and its imagery
was widely disseminated through publications and lantern-slide projections.
This resulted in a popularization of the practice and in an increased
appreciation of scientific imagery. It was also acknowledged by writers for
technical journals on photography in Germany, where the most significant
advances in optical technology had occurred, that by late 1937 the market
for photomicrographic materials was not limited to the professional
scientist working in a laboratory but also included photographers and
artists.
… By the mid-twentieth century a revolution had occurred in photomicroscopy.
The electron microscope, which first became commercially available in 1935,
was subjected to a rapid series of refinements over the next five years, to
the point where it could enlarge to fifty times the magnification of the
best light microscope. This would herald new technologies that we possess
today, such as the scanning electron microscope, which not only has an
extremely high resolving power but also reproduces the nooks and crannies in
the microworld with an astounding sense of three-dimensionality.
It is this advance that has made Claudia Fährenkemper’s pristine, greatly
enlarged photomicrographs of insects technically possible, while it is her
unusual vision that makes their precision and fine formal and technical
realization so visually compelling. Her images are distinguished from the
typical entomological photomicrographic textbook illustration by her
awareness of the architectonic possibilities of the specimens she
photographs. Furthermore, she demonstrates a capacity to transform their
details into something that appears to exist in isolation from their
biological function. While playing simultaneously and ambiguously with the
notions of both the beautiful and the grotesque in all of these photographs—which
range from low magnifications of a factor of thirty times to a factor of
three thousand times the size of the specimen—Fährenkemper ensures that we
will be attracted to a different aspect of the microstructure in each one.
In Sensory Hair of a Beetle 3000:1, for example, she brings to the forefront
the delicate shapes that represent the sensory hair of the beetle. Her
close-up examination of forms often endows the subject with sensuality
reminiscent of the paintings of Georgia O'Keeffe. Wing and Wing Covers of a
Beetle 300:1 attracts us because of its extraordinarily complex, intricate,
and diverse architecture of horizontal strata and interconnecting shapes,
which fold over and into each other. Like a warrior’s suit of armor, the
heavily clad body of the insect in Beetle 40:1 is strongly sculptural, and
Fährenkemper’s image draws our attention to the intricacy and purposefulness
of design in nature.
While the neutrality of presentation, clarity of expression, and emphasis on
the revelation of structure seen in Blossfeldt’s work is also evident in
Fährenkemper’s photographs, she is less interested in a concept of
archetypal forms in nature drawn from a theory of unified aesthetics in art.
Her vision would appear to be closer to Max Ernst’s surrealist sense of the
microcosm, in its creation of a parallel world of previously unimagined
shapes and forms.
A student of Bernd Becher at the Art Academy in Düsseldorf, Fährenkemper has
succeeded in achieving a monumentality of form with her interpretations of
microscopic views of insects that rivals some of the stunning photographs of
pithead structures made by her teacher and his partner, Hilla Becher. Like
her predecessors, Blossfeldt and Renger-Patzsch, Fährenkemper has borrowed
the tools and analytical values of scientific investigation to make art. In
the end it is not the scientific significance that has meaning for her but
the ability of the image to interpret this new relationship with the
microcosmic world, to convey to the viewer a sensual experience of the
perfect and complex tiny forms that constitute its inhabitants.
Text (extract) by Ann Thomas, Ottawa (National Gallery of Canada)
[Claudia Fährenkemper – Photomicrographs; HG.: Christiane Stahl,
Alfred-Erhardt-Stiftung, Köln, Hatje-Cantz, Ostfildern-Ruit, 2004, ISBN
3-7757-1456-1]
Biography
1959 Born in Castrop-Rauxel
1979–86 Studied art and geography at the University of Düsseldorf, training
as a schoolteacher in these subjects; teaching practice in Krefeld
1987–89 Studied photography at University of Applied Sciences Cologne with
Arno Jansen
1989–95 Studied photography at the Düsseldorf Academy of Art with Bernd
Becher and Nan Hoover, master pupil of Nan Hoover
1993–96 Teaching posts at the University of Siegen
2000 Visiting artist at the University of Canada in Ottawa
2009 Scanning Electron Microscope Workshop at the Natural History Museum in
Santa Barbara, California, USA
2009 Artist in resident at Fermynwoods Contemporary Art, Kettering, UK
Currently lives and works in Werne and Bonn
Collections (among others)
Kunstmuseum Bonn
Sammlung Hans Hansen, Hamburg
Martin Z. Margulies Collection, Miami
Musèe de L'Elysée, Lausanne
National Gallery
of Canada, Ottawa (Ontario)
Portland Art Museum, Oregon
Solo Exhibitions
2009 "Fotografien der Extremdimensionen – Fördergeräte und Insekten",
Kunstverein Salzgitter, 09.-30.08.2009
"IMAGO Insektenportraits", Kunstverein Unna, 22.02.-29.03.2009
2008 "IMAGO", Art Galerie, Siegen
2008 "Insektenportraits", Friedrich-Hundt-Gesellschaft im Stadtmuseum
Münster
2007 "Claudia Fährenkemper", Brussels Flamingo, Brussels
2007 "Glühwürmchen? Strahlentierchen? Königskerze? Wunderliche
Fotografische Portraits aus dem Mikrokosmos",
Kunstmuseum Bonn
2005 Ernst Haeckel Haus Jena "Formen des Lebens"
2005 "Imago", Galleri Image, Aarhus (DK)
2005 "Imago - Embryo", Fabrik Fotoforum im Altonaer Museum
2004 "Imago - Fördergeräte im Braunkohlentagebau", Galerie Poller,
Frankfurt a.M.
2004 "Habitus", Alfred-Ehrhardt-Stiftung, Forum für Fotografie und Kunst,
Köln
2003 "Die reale Welt im Unsichtbaren", Museum für Kunst und
Kulturgeschichte, Dortmund
2002 "Embryo Metamorphose Imago", Kulturforum Alte Post, Neuss
2001 "Embryo Metamorphose Imago", Galerie für Fotografie, Rotenburg
(Wümme)
2000 "Imago", Galerie Heinz Wenk, Dortmund
1993 "Großgeräte im Braunkohlentagebau", Deutsches Bergbau-Museum
Bochum
1993 "Fördergeräte im Braunkohlentagebau", Kreismuseum Peine
Group Exhibitions
2009 "Wildlings from the Deep" (together with Ernest H. Brooks), Wildling
Museum,
Santa Ynez, CA, USA, 31.05. – 13.09.
2009 "Karl Blossfeldt – Pflanzenstudien und verwandte Positionen" (Eugène
Aget,
Anna Atkins, Lawrence Beck, Natasch Borowsky, Claudia Fährenkemper,
Ruth
Hallensleben, Ernst Fuhrmann, Charles Jones, August Kotzsch, Elmar
Mauch, Simone Nieweg, Albert Renger-Patzsch, August Sander, Henry
Fox Talbot and others), an exhibition of Photographische Sammlung/
SK Stiftung Kultur, Köln, in colaboration with Universität der
Künste Berlin
13.03. - 07.06.
2008 "Heppo Steppuhn und Geisselolt Blodig“ – Kunst als Reflexion auf
Naturwissenschaft",
Neuer Sächsischer Kunstverein Dresden
"photographers:network selection 2008", Studio Thomas Kellner, Siegen
2007 Symposium Motivation : Natur :Wissenschaft, Braunschweigische
Landschaft e.V., Braunschweig
2006 "Wahr-Zeichen" Fotografie in Wissenschaft und Kunst, Technische
Sammlungen Dresden, Altana-Galerie der TU Dresden
(curated by Andreas Krase)
2006 "No Limit Award", curator Vincent Lavoie (Canada), Rencontres d'Arles
2004 "Sanctuary: photography & the garden", with Keith Arnatt, Emma Barton,
Sian Bonnell, Mark Edwards, Anna Fox, Gina Glover, Neeta Madahar,
Gérard Mermoz and Ian Skoyles; Fermynwoods Contemporary Art,
Kettering, UK
2004 Claudia Fährenkemper, Dylan Vitone, Blue Sky Gallery, Portland, Oregon
2004 "Faces, Traces, Places", National Gallery of Canada, Ottawa
2003 "Einblicke in Privatsammlungen – Zeitgenössische Fotografie", Museum
Folkwang, Essen
2002 "Abstrahierende Fotografie", Galerie für Fotografie, Rotenburg (Wümme)
1999 "Natura Photographica", with Charles Jones, Joan Fontcuberta, Anne and
Patrick Poirier, Heather Ackroyd and Dan Harvey, Nicolas Crispini, Musée
de
L’Elysée, Lausanne
1998 "The Body in the Mirror", Photographic Center of Skopelos, Fine Arts
Center Larissa, curated by Musée de L’Elysée, Lausanne
1998 "gestern genau jetzt – Arbeiten einer photographischen Schule", Art
Cologne, Die Photographische Sammlung SK Stiftung Kultur, Cologne
1996 Klasse Nan Hoover, Galerie Hubertus Wunschik, Düsseldorf
1995 Close to Life, 3. Internationale Foto-Triennale, Esslingen
Scholarships / Awards
2009 Fermynwoods Contemporary Art
Edition-Print
Photography Now Edition #15
Pflanzensamen, 60:1
from the series 'Embryo', 2003
Silver
gelatine print /Baryt-Print
Print 40 x 30 cm (15.7"x11.8")
Edition 25 + 3 a.p.
signed / numbered
Euro 280,- (incl. VAT) + shipping
at >
photography now |
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Bibliography / Videography
2009 G.Müller-Zimmermann: 'Reise in eine Bildwelt', Siegener Zeitung,
21.11.2009
2009 'Claudia Fährenkemper. Artist project on Micro/Macro - Change of
Dimensions', Blackflash, Photography and New Media in Art, # 26.2, Saskatoon,
Saskatchewan, Canada, poster and pp.4,6
2008 'IMAGO - Insect Portraits - Claudia Fährenkemper', texts by Sabina
Lessmann, Olaf Breidbach; 144 pages, hardcover, editors
Friedrich-Hundt-Gesellschaft, Art Galerie Siegen, Kunstverein Unna, 2008;
published by DruckVerlag Kettler, Bönen, Germany ISBN
978-3-941100-09-1
2008 IMAGO Insektenportraits - Christiane Vielhaber interviews Claudia
Fährenkemper, WDR3 'Mosaik', 17.06.2008
2007 "Claudia Fährenkemper: PLANKTOS"; ed. Natascha Mehlhop, Brussels
Flamingo,
Text: Prof. Dr. Dr. Olaf Breidbach, 48 pages, 13 photos, Novaton,
DruckVerlag Kettler, Bönen, ISBN: 978-3-939825-55-5
2007 Deutsche Welle, Euromaxx, May 29, 2007
2007 "Glühwürmchen? Strahlentierchen? Königskerze? - Wunderliche
fotografische Portraits von Claudia Fährenkemper", Werkbuch zur Ausstellung
im Kunstmuseum Bonn mit Texten von Sabina Leßmann und Olaf Breidbach, ISBN
3-929790-83-1
2007 Klaus Hausmann, "Claudia Fährenkemper - Eine Fotokünstlerin zwischen
Extremdimensionen" in: Mikrokosmos, Zeitschrift für Mikroskopie, Heft 1, 96.
Jahrgang, pp. 43-48, ISSN 0026-3680
2007 Olaf Breidbach, "Rasterungen des Mikroskopischen - Bemerkungen zu
Claudia Fährenkempers Bildserien", in: politik und kultur, Zeitung des
Deutschen Kulturrats, No. 03/07 (May - June) pp. 10, 11
2006 "Wahr-Zeichen. Fotografie und Wissenschaft", Ausstellungskatalog,
Hrsg.: Andreas Krase, Agnes Matthias, Technische Sammlungen Dresden. Museen
der Stadt Dresden / TU Dresden, page 36-39, ISBN 3-86005-537-2
2006 Jacques Doyon, "Claudia Fährenkemper microcosms", Ann Thomas "Interpreting the Microcosm through Photographs", in: CV ciel variable # 70
(01.2006), Montréal, pp. 22-28
2005 Deutsche-Welle TV 'euromax', 27.05.05: Riesengross - Eine deutsche
Fotografin zeigt Pflanzen und Insekten in 3000facher Vergrößerung.
2005 Photomicrographs, 'Portfolio' Claudia Fährenkemper, Text by Anne Kotzan;
in: SCHARZWEISS 46, June/July 2005, pp. 58-65, 18 ill., Tecklenborg
Verlag, Steinfurt, ISSN 1433-2809
2005 "Einladung ins Zwergenreich - Fliegenköpfe, Froschlarven,
Pflanzenkeime: Die Mikrofotografien von Claudia Fährenkemper zeigen die
Parallelwelt des Unsichtbaren". pp. 66-71, 11 ill.,
Süddeutsche Zeitung WISSEN, No.3, May 2005,
Süddeutsche Zeitung GmbH, München, 2004
2004 "Claudia Fährenkemper – Photomicrographs", Christiane Stahl -
Alfred-Ehrhardt-Stiftung (editor), texts: Ann Thomas, Ludger Derenthal,
Ostfildern-Ruit 2004,
Hatje Cantz Verlag, 116 pages, ISBN 3-7757-1456-1
Special
Edition / Vorzugsausgabe
with print of the series Habitus
2004 "Claudia Fährenkemper – Photomicrographs", Christiane Stahl -
Alfred-Ehrhardt-Stiftung (editor), texts: Ann Thomas, Ludger Derenthal,
Ostfildern-Ruit 2004, Hatje Cantz Verlag, 116 pages, ISBN 3-7757-1456-1
The silver gelatine print
from the series 'Habitus', 2002,
is 20x25 cm (7.9"x9.8"), Edition of 25
350,00 Euro
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2004 Claudia Fährenkemper, “Scanning Electron Microscopy – a state of the
art method of generating images”, in: Jörg Boström and Gottfried Jäger (editors),
'Kann Fotografie unsere Zeit in Bilder fassen? / Can Photography Capture our
Times in Images?', Bielefeld 2004, Kerber
Verlag, pp. 173-177, ISBN 3-936646-69-4
2003 "Einblicke in Privatsammlungen – Zeitgenössische Fotografie", Ute
Eskildsen (editor) exhibition catalogue, Museum Folkwang, Essen
2002 Claudia Fährenkemper, “Images from the Microcosm”, in: Gottfried Jäger
(editor), The Art of Abstract Photography, Arnoldsche Verlagsanstalt,
Stuttgart 2002, pp. 194–213, ISBN 3-89790-015-7
2001 Denis Brudna, “Claudia Fährenkemper – Imago,” in Photonews 2-Feb 2001,
Hamburg 2001
1995 Frauenkulturbüro NRW. Künstlerinnen in NRW, Dortmund and Zurich
1995 "Dicht am Leben – close to Life", 3. Internationale Foto-Triennale
Esslingen, Renate Damsch-Wiehager (editor), exhibition catalogue, Villa
Merkel, Bahnwärterhaus, Galerien der Stadt Esslingen am Neckar,
Ostfildern-Ruit 1995, Hatje Cantz Verlag, pp. 38-41, ISBN 3-89322-490-4
1993 "Claudia Fährenkemper. Fördergeräte im Braunkohlentagebau", Dr.
Ulrika Evers-Hultsch (editor), texts: Ulrika Evers-Hultsch, Reinhold Happel,
Claudia Gabriele-Philipp, exhibition catalogue (Schriftenreihe des
Kreismuseum Peine Nr. 8), Kreismuseum Peine 1993
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Fördergeräte im
Braunkohlentagebau
from 1988-1993
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Planktos
from 2005 onwards
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Imago
from 1996
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Embryo
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Habitus
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Metamorphosis
from 2000 onwards
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2004 "Claudia Fährenkemper – Photomicrographs", Christiane Stahl -
Alfred-Ehrhardt-Stiftung (editor), texts: Ann Thomas, Ludger Derenthal,
Ostfildern-Ruit 2004, Hatje Cantz Verlag, 116 pages, ISBN 3-7757-1456-1
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from the series 'Habitus', 2002,
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